Nachfertigungsaktion 11: "Nockenwellenräder" - Erledigt
Verfasst: So 7. Jun 2015, 09:42
von Uwe-Peter
Re: Nachfertigungsaktion 11: "Nockenwellenräder"
Verfasst: So 7. Jun 2015, 15:19
von Letzter Fuffziger
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Die Beschreibung für die einzelnen Arbeitsschritte findet sich im Reparaturhandbuch.
Dieser Weg ist nur sinnvoll, wenn eine Totalrevision nicht nötig ist.
- Am ausgebauten Motor Kupplung und Schwungscheibe abbauen (dahinter Verbindungsschrauben für die Gehäusehälften)
- Riemenscheibe abziehen (dito.)
- Lichtmaschine, Vergaserbrücke und Auspuffkrümmer demontieren
- Kopf auf der Lichtmaschinenseite abbauen
- Stellung der Laufbüchsen im Block mit wasserfestem Stift markieren, Kolben von den Pleueln trennen, Laufbüchsen entnehmen möglichst ohne die Fußdichtungen zu beschädigen.
Sollte an dieser Stelle Verschleiß an Kolben/ Kolbennuten/ Kolbenringen/ Laufbüchsen oder den Pleuellagern außerhalb der Toleranz
festgestellt werden, eine spätere oder sofortige Totalzerlegung/ Revision vorsehen.
- Gehäuse mit dem Kopf der Verteiler-Seite nach unten drehen, Hälften voneinander lösen, die Lichtmaschinen-Seite abheben. Dabei auf Stößeltassen und -stangen achten.
- Nockenwelle herausnehmen
- Ersatz des Nockenwellenrades
Der Zusammenbau geschieht nach peinlicher Reinigung der Gehäusedichtflächen (Zylinderfuß!)und der Flächen am Zylinderkopf
(kein "Kratzen", keine mechanische Einwirkung, keine Partikel ins Gehäuse!!) in sinngemäß umgekehrter Reihenfolge.
Benötigte Neuteile sind
- Dichtmasse für die Gehäusefuge
- O-Ringe ("Rundschnurringe") für die Nockenwellen-Deckel
- eine Kopfdichtung (immer ohne zusätzliche Dichtmittel montieren, die Flächen müssen so gut sein, dass sich Dichtigkeit durch die vorgeschriebene Pressung ergibt)
und je nach Verschleiß
- Wellendichtringe Kurbelwelle vorn und hinten
- Zylinderfußdichtungen gleicher Stärke, wenn beschädigt oder korrodiert
- Dichtungen für Anbauteile (Brücke)